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Zahnärztlicher Anzeiger

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Aktuelle Ausgabe 01/2018

  • Editorial_Für ein strahlendes Lächeln nur noch Schokolade
  • Nachlese_Delegiertenversammlung des ZBV München
  • Statistik_Angestelltenverhältnis bei jungen Zahnärzten immer beliebter
  • iViva España!_Praktikum auf Teneriffa
  • Honorar_GOZ-Anpassung nach 30 Jahren nötig

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Lächeln gesucht! Zahnfee gesucht!

So lautet der Slogan der Werbekampagne, die der ZBV München ins Leben gerufen hat, um wieder mehr junge Schulabgänger und Schulabgängerinnen für den Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten zu gewinnen.

Und das ist bitter nötig.

Immer weniger junge Frauen( 99% der Auszubildenden sind Frauen, für Männer scheint dieser Beruf uninteressant)  wollen den Beruf der ZFA erlernen. Besonders in Großstädten und Ballungsgebieten wird es zunehmend schwieriger, qualifizierte Schulabgänger/-innen zu akquirieren. Die Berufsschule für ZFA am Orleansplatz in München hat in diesem Jahr eine Klasse weniger für das erste Ausbildungsjahr. In allen Fachzeitschriften und Zeitungen ist die Anzahl der Stellenanzeigen wesentlich größer als die der Stellengesuche. Die fertig ausgebilde
ten ZFA’s haben also alle Möglichkeiten, den idealen Arbeitsplatz und Arbeitgeber zu finden.

Was sind die Gründe für diese Entwicklung?
Nun, zum einen ist es natürlich der demografische Wandel, der sich hier bemerkbar macht. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass  vermeintlicher Weise dieser Ausbildungsberuf an Attraktivität verloren hat. Dass dies nicht so ist, sollten wir nach außen tragen ! Natürlich stehen wir in Konkurrenz mit allen anderen Ausbildungsberufen. Für junge Frauen ist es vielleicht attraktiver, mit lackierten Fingernägeln am Computer zu sitzen, pünktlich um 17.00 nach Hause zu gehen, anstatt in nicht gerader rückenschonender Haltung einem griesgrämigen Chef am Zahnarztstuhl zu assistieren. Doch wie nach außen darstellen, dass der Beruf der ZFA mehr ist als den Absaugschlauch in den Mund eines Patienten zu halten? Wir konkurrieren auch mit Ausbildungsberufen, in denen die Auszubildenden mehr verdienen als beim Zahnarzt. Sicher sind die Verdienstmöglichkeiten nicht das einzige Kriterium für eine Berufswahl, aber eben auch!  Wir müssen unsere Auszubildenden besser entlohnen. Im Tarifregister NRW wird eine monatliche Ausbildungsvergütung von 640.- bis 740.- Euro empfohlen. Dieses Niveau wird bei Auszubildenden in München selten erreicht. Ebenso erhöhen die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten die Attraktivität des Berufes der ZFA, nur junge Schulabgängerinnen wissen das nicht.

Wie erreichen wir die jungen Frauen, die bei uns in den Zahnarztpraxen eine zukunftsträchtige Berufsausbildung machen können?
Diese jungen Menschen kommen ja als Patienten in unsere Praxen. Vermitteln wir doch unseren jungen Patientinnen, wie verantwortungsvoll und anspruchsvoll der Beruf der ZFA ist und
dass es Spaß macht, in einem Beruf zu arbeiten, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.
Dazu möchten wir Ihnen, liebe Kollegin, lieber Kollege, Werbemittel an die Hand geben, die Sie für einen kleinen Unkostenbeitrag beim ZBV erwerben können. Außerdem sollen die Werbemittel verstärkt an Mittel- und Realschulen sowie auf Berufsmessen eingesetzt werden.
Um unseren Beruf auszuüben, brauchen wir gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiterinnen, hoffen wir auch in Zukunft von unseren Auszubildenden mit einem Lächeln begrüßt zu werden!

Ihre
Dorothea Schmidt

Notdienst

Bereitschaftsdienste und Wochenend-Notdienste für München Stadt u. Land

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